Vorbericht – 17. Spieltag

– Vorbericht –

Regionsoberliga Ems Jade – Saison 2017/2018 – 17. Spieltag

SG STV/VfL Wilhelmshaven vs. TuS Holthusen

Freitag, 13.04.2018 – Anwurf: 20:30 Uhr
Spielort: Sporthalle Nogatstraße (Hauptschule Nogatstraße, 26388 WHV)

Schiedsrichter: Stefan de Vries & Jan Rudolph Doornebosch

Ausfälle: Dr. Jan Winterboer, Hendrik Luikenga, Lars de Buhr, Max Hartung, Marco Post, Thomas Janssen, Dr. Michael Frese, Malte Löning

Bilanz (seit der Saison 2010/2011): 4 Siege – 0 Unentschieden – 7 Niederlagen

Ungewohnter Tag, ungewohnte Zeit und sehr ungewisse Personalsituation – Das sind die Herausforderungen, die die Holthuser Herrenhandballer im drittletzten Saisonspiel bei der SG STV/VfL Wilhelmshaven zu meistern haben. Dass dies mit dem Umstand zu tun haben könnte, dass man an einem „Freitag, dem 13.“ spielt, wäre eine etwas zu abergläubische Begründung. Nichtsdestotrotz ist für die Blau-Weißen ein Freitagabend-Spiel mit Spielbeginn um 20:30 Uhr alles andere als Normalität und bringt direkt seine Tücken mit sich. Dass man sich dieses Schicksal selbst auferlegt hat, weil man vor Saisonbeginn dem Termin zustimmte, ohne auch nur ansatzweise ahnen zu können, dass man so kurz vor dem Saisonende noch realistische Chancen auf den Titelgewinn haben könnte, passt irgendwie in die gesamte Problematik. Für das Team um Trainer Johann Janssen gilt es daher, sich dieser Situation zu stellen und das Beste draus zu machen. Sicher zur Verfügung stehen ihm dabei aktuell jedoch nur acht Spieler, demgegenüber stehen acht sichere Ausfälle. So bleiben aus dem 21-Mann-Kader noch fünf Akteure übrig, deren Einsatz sich teilweise erst am Tag des Spiels entscheiden wird. Heißt nach Adam Riese, dass im schlechtesten Fall ein absoluter Rumpfkader, eventuell sogar ohne etatmäßigen Torwart, die Reise zum Tabellenfünften antreten muss. Im besten Fall, der jedoch äußerst unwahrscheinlich ist, darf man sich über einen breiten Kader mit 13 Spielern freuen. Am Jadebusen erwartet die Rheiderländer dazu auch noch ein Gegner, gegen den man vor allem auswärts bislang immer sehr große Probleme hatte. Die Hauptaufgabe des TuS wird dabei sein müssen, Spielmacher Layer sowie die beiden Top-Torschützen Kreck und Clausen in den Griff zu bekommen. Wenn dies gelingt und man zudem das nötige Tempo in das eigene Umschaltspiel bringt sowie wesentlich zielgerichteter nach vorne agiert als in der Vorwoche, ist etwas Zählbares durchaus im Bereich des Möglichen. Dafür bedarf es allerdings entsprechenden personellen Möglichkeiten. Wenn diese nicht gegeben sein sollten, könnte „Freitag, der 13.“ nämlich auch ganz schnell für die Holthuser zu einem Unglückstag werden.