Vorbericht – 5. Spieltag

– Vorbericht –

Regionsoberliga Ems Jade – Saison 2017/2018 – 5. Spieltag

TuS Holthusen vs. SG Obenstrohe/Dangastermoor


Samstag, 04.11.2017 – Anwurf: 17:00 Uhr
Spielort: Oberschule Weener (Floorenstraße, 26826 Weener)

Schiedsrichter: Garrelt Hippen & Karl Janssen

Ausfälle: Dr. Jan Winterboer, Robert Rodieck, Hendrik Luikenga, Marcus Wilken, Keno Poppen, Lars de Buhr, Dr. Michael Frese, Marco Post

Bilanz (seit der Saison 2010/2011): Fehlanzeige


Nach dem ungewollten Ausfall des vermeintlichen „Spitzenspiels“ bei der HSG Neuenburg/Bockhorn hat das lange Warten nun (hoffentlich) wirklich ein Ende. Sieben unfassbar lange Wochen mussten die Herrenhandballer des TuS Holthusen sich damit begnügen, nur zu trainieren und zuzuschauen, wie andere Teams ihre Spiele über die Bühne bringen konnten. Dass die Rheiderländer mittlerweile komplett aus dem ohnehin nur dürftig vorhandenen Spielrhythmus der zwei bislang absolvierten Begegnungen gekommen sind, sollte nicht wirklich für Verwunderung sorgen. Umso angenehmer ist es für den TuS, den Start aus der kalten Hose heraus zumindest in der heimischen Oberschul-Halle machen zu können. Neben dem großen Fragezeichen, das hinter dem aktuellen Leistungsvermögen der Blau-Weißen steht, ist auch der kommende Gegner für das Team von Trainer Johann Janssen eine große Unbekannte. Denn Partien gegen die SG Obenstrohe/Dangastermoor (bis 2016 HSG Varel/Friesland) hat es in der Historie der Holthuser Handballabteilung noch nie gegeben. Die Gäste um Spielertrainer Fred Richter sind in der Vorsaison souverän Meister in der Regionsliga und zudem Pokalsieger geworden. Mit diesen Erfolgserlebnissen im Rücken ging man auch ambitioniert in diese Spielzeit, weist allerdings nach vier Partien bereits vier Minuspunkte auf. Kern des SG-Spiels ist das schnelle Umschalten über Tempogegenstöße und die zweite Welle. Den knapp 33 eigenen Toren pro Spiel stehen jedoch auch 29 Gegentore gegenüber, sodass die Abwehrarbeit der Gäste verbesserungsfähig zu sein scheint. Für die Holthuser wird es somit wichtig sein, im Angriff die Fehlerquote so gering wie nur möglich zu halten und konsequent, druckvoll und ideenreich zu agieren. Wenn es zudem gelingt, der SG das Tempo zu rauben und diese ins gebundene Angriffsspiel zu zwingen, stehen die Chancen, den nächsten Heimsieg zu bejubeln, nicht schlecht. Personell steht Janssen mit höchstwahrscheinlich 13 Spielern eine breite Auswahl zur Verfügung, sodass für sämtliche taktischen Spielereien das notwendige Personal vorhanden ist. Wie so oft wird jedoch am Ende wieder die Tagesform entscheiden, ob nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichter-Duos Hippen/Janssen die Siegesfeier in der Heim- oder Gästekabine stattfinden wird. Mit Hilfe des „achten Mannes“ werden die Holthuser aber alles in die Waagschale werfen, damit die Location der Feier die eigene Kabine sein wird.