Vorbericht – Regionspokal-Achtelfinale

– Vorbericht –

Regionspokal – Saison 2017/2018 – Achtelfinale


Wilhelmshavener HV III vs.
TuS Holthusen

Samstag, 18.11.2017 – Anwurf: 18:00 Uhr
Spielort:
Sporhalle Bremer Straße (SZ Bremer Straße, 26832 WHV – OT Mitte)

Schiedsrichter: Jens Kaiser & Volker Kaiser

Ausfälle: Dr. Jan Winterboer, Robert Rodieck, Hendrik Luikenga, Marcus Wilken, Nico Havrilla, Jörn Battermann, Lars Battermann, Lars de Buhr, Marco Post

Bilanz (seit der Saison 2010/2011): 0 Siege – 1 Unentschieden – 0 Niederlagen

Bleiben die Holthuser Herrenhandballer weiterhin zweigleisig unterwegs? Diese Frage wird am Samstag ab 18 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums Bremer Straße in Wilhelmshaven beantwortet. Dort treffen die Rheiderländer im Pokal-Achtelfinale auf den Wilhelmshavener HV III. Die Teams treffen bereits das zweite Mal in dieser Spielzeit aufeinander. Das erste Aufeinandertreffen, ebenfalls am Jadebusen, endete leistungsgerecht mit einem 22:22-Unentschieden. Ein derartiges Ergebnis wird es am Wochenende nicht geben, denn im „do-or-die“-Spiel wird nur eine Mannschaft am Ende jubeln und in das Viertelfinale einziehen können. Die Hausherren sind, neben der noch verlustpunktfreien HSG Neuenburg/Bockhorn, in der Liga aktuell die Mannschaft der Stunde. Mit drei deutlichen Siegen in Folge hat sich die Drittvertretung des Zweitligisten an die Tabellenspitze geschoben. Allerdings weist man, wie auch der TuS, drei Minuspunkte auf und steht nur ganz oben, da man bereits mehr Spiele als die direkte Konkurrenz absolviert hat. Nimmt man die Form der jüngsten Vergangenheit, vor allem des letzten Wochenendes, als Indikator, gehen die Wilhelmshavener als klarer Favorit in die Partie. Zwei weitere Aspekte untermauern diese Rollenverteilung: Die Benutzung von derart viel Haftmittel, die Mannschaften, die dieses in ihrer Halle nicht nutzen (dürfen), vor riesige Probleme im Bezug auf Abspiele und Torwürfe stellt, sowie die erneut unbefriedigende Personaldecke der Blau-Weißen. Denn Trainer Johann Janssen stehen lediglich zehn Akteure ganz sicher zur Verfügung. Hinter den darüber hinaus noch möglichen Einsätzen von Jürgen Dreesmann und Dr. Michael Frese stehen so viele Fragezeichen, dass man eher nicht mit diesen Spielern planen können wird. Allen Vorzeichen zum Trotz gilt es für den TuS, nach dem blamablen Auftritt in der Vorwoche Wiedergutmachung zu betreiben und sich wieder von seiner besseren Seite zu zeigen. Ob das dann reicht, um eine Runde weiter zu kommen, steht auf einem anderen Blatt. Vor allem mit Blick auf das Derby am darauffolgenden Wochenende wäre es natürlich wichtig, Selbstvertrauen zu tanken. Dafür bedarf es allerdings von vielen Akteuren erhebliche Leistungssteigerungen.